"Kranges" sind wir eigentlich alle!
Wenn Giechenland derzeit am Bankrott nagt, dann sollen ihm die übrigen ebenfalls bankrotten EU-Länder helfen am Untergang vorbei zu schlittern. Gleichzeitig tritt ein Bischof ab (Mixa in Augsburg), der den Untergang des konservativ Religiösen im Abendland versinnbildlicht. Auf der anderen Seite entstanden in Deutschland seit 1980 (damals drei) etwa 2800 neue Moscheen. Der Islam ist weltweit auf dem Vormarsch. Mit ihm wandern Intoleranz und mittelalterliche Scharia, mit ihm verbreiten sich Verdrängung und aggressives Gehabe. Das aufgeklärte Christentum ist dagegen europaweit im Rückzug begriffen.
Was haben der Islam, das Christentum und die Finanzpolitik miteinander zu tun?
Sie sind allesamt Ausdruck eines seit Jahrtausende alten kranken Systems, das von Menschen über Kreuzzüge und Weltkriege tradiert wird. Wie der deutsch-amerikanische Soziologe Erich Fromm bereits in den 60er Jahren beschrieben hat, ist die Gesellschaft als krank anzusehen (Wege aus einer kranken Gesellschaft, Verlag Ullstein, 10te Aufl. 1981). Ich behaupte, dass dies jede Gesellschaft, seit jeher und fast überall war und ist.
Es macht dabei keinen Sinn über die Quantität oder Qualität von Krankheit zu debattieren, weil unzählige Aspekte - eben die oben genannten - TÄGLICH daraf verweisen, dass Krankheit im Spiel ist.
Der Prozess der Heilwerdung menschlicher Soziität muss fortgesetzt werden. Nach dem Zweiten Weltkrieg ergab sich die weltweite Chance diesen Prozess spürbar voran zu bringen. Die monetäre und gesamtwirtschaftliche Entwicklung hin zu einem immer mehr und immer ausschweifender, verhindert aktuell jedoch jeden weiteren Fortschritt.
Wir verweilen als "kranges" Volk (halb krank und halb gesund) in einem Zustand physischer Sättigung und erleiden zunehmend das Schicksal psychischer Verelendung. Dabei geht die Schere immer schneller und immer weiter auseinander. Die da oben lächeln ob solch' schwacher Worte und die da unten schweigen ob solch billiger Arroganz: Wissen doch die da oben (so glauben die da unten), wie es am besten funktioniert, und meinen doch die da unten (so wissen es jedenfalls die da oben), dass sie selbst es nicht besser richten könnten.
Der Prozess der Heilung stockt, die Entwicklung hin zu einem gesunden Planeten aus und in Menschenhand ist gefährdet.
Eine neue Ethik (Achtung! Keine neue Moral, die auf tradierten religösen Vorstellungen aufbaut) könnte den notwendigen weiteren Fortschritt unterstützen und die geeignete weltweite Basis für ein nachhaltig konfliktarmes Verhalten liefern. Dabei geht es nicht darum die Konflikte abzuschaffen. Es geht viel mehr darum neue Werkzeuge für bessere Konfliktregime zur Verfügung zu stellen. Religionen haben dazu leider keine weltweit brauchbare Beiträge zu leiten. Selbst der Buddhismus ond weitere als ausgesprochen friedfertig geltende Religionsgemeinschaften verengen ihre Blicke zu sehr auf eine bestimmte Wahrheitssicht, dass daraus auch in Zukunft ein zu großes Konfliktpotenzial erwachsen würde.
Mein Credo lautet daher: Der Weg des Ausstiegs aus den bekannten religiösen Systemen ist fortzusetzen - deshalb ist die Welle des aufkommenden Islam in westlichen Hemisphären sehr zerstörerisch. Wenn die Religionen aufgehört haben auf ihren Wahrheitsanspruch zu pochen, werden neue spirituelle und selbstkritische Vorstellungen zum Tragen kommen, die dem Bedürfnis des Menschen nach Emanenz gerecht werden können ohne in sich wiederholende Streitigkeiten auszuarten. eines dieser spirituell offenen und religiös unabhängigen Systemen ist die Biophrenologie. Damit sinkt die Wahrscheinlichkeit von Kriegen oder kriegerischen Konflikten.
Solange Bischöfe und Popen regieren, solange das Kapital die Schere zwischen Arm und Reich auseinander driften läßt und solange die Politik nur ein Scherenschnitt-Theater der Wirtschaftsmagnaten repräsentiert, solange wird diese Welt nicht gesunden können.
Deshalb werden wir von unten mit den dringend nötigen Aufräumungsarbeiten beginnen:
- Begrenzung des Stundenlohns weltweit auf 300 Euro maximal.
- Keine Unterstützung für religiöse Gemeinschaften, die intolerante Strukturen predigen.
- Abbau von Fördergeldern für die Großindustrie
- Förderung von keinen und übersehbaren Wirtschafts-Units, die nicht nur dem Gesetz des maximalen Profits folgen
- Beachtung des Prinzips: Erst kommen die Lebensgrundlagen, dann das Geld!
- Die Würde des Menschen und der ihn umgebenden Kreaturen ist unantastbar.
Finden Sie mit uns weitere dieser Maximen. Wir werden sie demnächst als kleines Büchlein publizieren. Alle Ideen und Hinweise auf wichtige Grundsätze werden kritisch aufgenommen und werden - wenn standfest - erwähnt.


