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Das Thema Ungleichverteilung ist eines der ernstesten und wichtigsten Themen des Planeten. Seit Jahrtausenden horten "besonders Ausererwählte" Güter und Reichtümer an, die sie selbst niemals verdient haben können - selbst wenn sie es wollten. In der Tat haben sie jedoch die Verfügung über diese riesigen Reichtümer und hemmen dadurch das Vorankommen aller.

Demnach  verdienen die reichsten zehn Prozent der Bevölkerung (BRD) heute 9,5-mal so viel wie die ärmsten zehn Prozent. In den 80er-Jahren betrug das Verhältnis nur sieben zu eins.

Die sich daraus ergebende Bildungsungleichheit schürt die Ungleichverteilung und die Schere bewegt sich immer weiter auseinander.

Was also tun? Denn sie werden ihr Geld nicht freiwillig abgeben.

Der Gesetzgeber wäre gefordert die Steuerabgaben für die Superreichen massiv zu erhöhen. In den vergangenen 10.000 Jahren hat dies kein mir bekannter Gesetzgeber in die Tat umgesetzt. Es braucht deshalb wohl eine Initiative von unten, die die Steinreichen derart diskreditiert, dass sie sich entweder auf den Mars zurückziehen und dort aussterben oder dass sie sich eines Besseren besinnen und beginnen ihr Geld arbeiten zu lassen. Es braucht also eigentlich eine Art Revolution. Die öffentliche Meinung gegenüber den "Abzockern" muss ein kulturelles Klima der Neubewertung von Arbeit und Schaffenskraft installieren, das die Reichen zu Aussätzigen macht, wenn sie ihr Geld nicht in den Umlauf bringen.

UNITYALL: Diskutieren Sie mit!

  • Terror und narzistische Kultur

    Verzweiflung und Unsicherheit herrschen nach den Terroranschlägen von Paris im November 2015Verzweiflung und Unsicherheit herrschen nach den Teroranschlägen von Paris im November 2015Wenn in Paris Terroristen wahllos um sich schießen, dann kann die Antwort nicht in einer Erhöhung der Mauern liegen. Wenn in Paris fehlgeleitete Menschen ihr Heil im Selbsttod suchen, dann kann die Antwort nicht in Mutlosigkeit und Feigheit bestehen, die da schärfere Gesetze und starke Hände fordert, sondern die Antwort muss dem grundsätzlichen kulturellen Problem gelten, das wir weltweit vor uns haben.

    Es gibt Regionen, die in ihrer humanistisch-unilogischen Entwicklung noch nicht sehr weit fortgeschritten sind. Es gibt Regionen in dieser Welt, in denen das Frauenbild ein eher mittelalterliches denn ein fortschrittliches ist. Hier demütigen brunftige Hirsche die Jungen und installieren Herrschaftsregime, die Frauen als Zuchtstätte ihres Nachwuchses markieren, aber nicht als würdige und gleichberechtigte Mitglieder einer modernen Zukunftsgesellschaft.

    Die Kränkung junger Männer (und Frauen?), die narzistische Verirrung ihres Selbst, sorgte in Paris für ein Blutbad, das keineswegs seinesgleichen suchen muss. Weltweit wird vor diesem Hintergrund gemordet und abgeschlachtet. Die Waffenlieferanten (die Bundesrepublik Deutschlad trägt als weltweit drittgrößter Waffenproduzent das ihre dazu bei) können derweil ungeschoren weitermachen und Milliarden in ihre dreckigen Kassen spülen, während wir als Fußvolk schweigsam und betroffen die Köpfe senken: "Was sollen wir auch tun!?"

    Gegen den Fanatismus von Religionen ist scheinbar kein Kraut gewachsen, aber gegen die Neurose religöser Extremisten kann sich der aufgeklärte und scharfsinnige Geist stemmen, der mit Bedachtsamkeit und Mäßigung, mit Bescheidenheit und klarer Stimme eine Grenze zu setzen weiß:

    - gegen die blöde Rechthaberei von Willkürpredigern und Schriften, die ihr Papier nicht wert sind.

    - gegen die sinnlose Verstärkung vergangener Kränkungen in einem kulturellen Umfeld, das sich in die Steinzeit zementieren möchte.

    - gegen die hasserfüllte Parolendrescherei von intellektuellen Schmalfußindianern, die in den Medien noch Plattform und Diskurs erhalten und schließlich

    - für die differenzierte und streitbare demokratische Zukunftsgesellschaft, die sich der Auseinandersetzung ohne Verletzung der Individualrechte stellt

    - für die universellen Menschenrechte, die biophil (das Leben liebend), die Methode des Attentats mit Selbsttötung ächten und zur Besinnung aufrufen.

    - für eine neue Kultur des Miteinander, die die primitiven neurotischen Strukturen der Vergangenheit immer besser überwinden hilft.

     

    Wir sind alle aufgerufen in diesem Sinne unsere Stimmen zu erheben und für ein geeintes Europa einzutreten, das den armseligen Tätern entgegenruft:

     

    WIR SIND PARIS - WIR SIND EUROPA - WIR SIND DIE MENSCHEN DIESER ERDE -

    TERROR IST EIN GEIST DER VERGANGENHEIT!

    WIR GLAUBEN AN DIE ZUKUNFT ALLER!

    Geschrieben am Samstag, 14 November 2015 16:05 in Articles 2164 Kommentare Gelesen 17697 mal
  • Ist die Kirche noch zu retten?

    FrancescoIst die Kirche noch zu retten?

    Im Prinzip müsste die Frage lauten: Sind die Religionen noch zu retten? Die Vorstellungen der Atheisten halten Fakten und wissenschaftliches Know How bereit. Gott hat sich mir persönlich noch nicht nachvollziehbar und direkt vorgestellt. Es wäre also ein Leichtes ihn zu leugnen und der Wirklichkeit zu folgen. Es gibt nichts, was sich nicht evident machen lässt...eine lange Diskussion würde uns erwarten.

    Nun ist die Welt bekanntlich nicht so einfach und Gott ist nicht in Schriften zu beweisen. Deshalb werden die Kirchen in ihrer aktuellen Formation zu Anpassungen gezwungen werdern. Täglich wird die Schar der "Evangelikalen" größer, die sich von den festgefahrenen, dogmabesetzten Mustern der Konfessionen (Katholisch /Evangelisch/Orthodox/Anglikanisch etc.) lossagen und liberalere, und damit häufig weit willkürlichere Glaubensauffassungen bevorzugen. Einige Mitmenschen beginnen tatsächlich zu denken (selbständig!) und finden neue Modelle für Gott. Neue Gottesbilder sprießen aus den Böden und führen zu einem bunten Garten aus allerlei Gewächs. Persönliche Gottesbilder sind in Mode und jeder hat am Ende ein eigenes Bild, das argumentativ mehr oder minder auf der Party bestehen kann. Hinzu kommen die westeuropäischen Adaptationen buddhistisch-hinduistischen Gedankenguts, die uns dann als Buddhismus etc. vorgestellt werden. Keinesfalls bleiben die anderen Weltreligionen von dieser Entwicklung der Individualisierung und Verwässerung verschont. Sie radikalisieren sich, um dem Trend zur Verweltlichung zu entkommen. Das wird nur temporär gelingen. Am Ende steht eine Tendenz zur Spiritualisierung und Aufweichung: Schlicht und ergreifend, weil sich die Wirklichkeit so darstellt. Alles wird EINS werden. So wie sich die Haarfarben und die Sprachen auf dieser Erde angleichen werden, so werden die Religionen zu EINER werden. Es wird bei eine großen Vielfalt bleiben, aber die Haupterkenntnisse werden zur Kohärenz streben. Gott wird durch uns und durch alles auf dieser Erde emanent, weil er in uns immanent ist. Er steckt also gleichsam als eine Art Prinzip in uns. Wir entscheiden wie er zum Ausdruck kommen kann. Es kommt damit auf uns an, was letztlich aus den Religionen und Glaubensrichtungen werden wird. Wenn Gott in uns steckt, dann wird er nicht sterben, solange wir in der Lage sind sein Prinzip zu verwirklichen. Wenn wir die Erde ruinieren und alles plattfahren, dann wird Gott entweder ein neues Zuhause finden müssen oder so übermächtig werden, dass er ohne uns auskommen kann. Letzteres wiederum kann ich bis jetzt noch nicht (an-)erkennen. Er braucht uns - wir brauchen ihn. Es wird Zeit, dass wir das retten, was von ihm noch wirksam ist!

    Geschrieben am Samstag, 19 April 2014 21:42 in Articles 915 Kommentare Gelesen 14885 mal
  • UNITYALL-UNILOGON

    Das UNILOGON

    Unityall baut auf das unilogische Wertemodell. Dahinter steckt eine Ethik für die ganze Welt. Keine Indokrination, kein Versuch der Vereinnahmung, ledig ein tolerant gefasster Katalog von sieben Prinzipien, die weltweit für Frieden und verträglichen Fortschritt sorgen.

    Das Unilogon ist deshalb der Rahmen für eine Zukunftsvision, die auf den folgenden Prinzipien basiert:

    1. Alles kommt aus EINEM und alles geht in Eines ein (Prinzip des ALLEINEN).
    2. Alles ist UNILOGISCH DURCHWIRKT (Prinzip der GLEICHHEIT und WÜRDE).
    3. Wir sollen GEMEINSAM und dies im besten Ansinnen (Prinzip der LIEBE und der ANNEHMENDEN HINGABE).
    4. Trotzdem gibt es gleichermaßen TÄTER und OPFER (Prinzip der INTEGRITÄT und der ENTROPIE).
    5. Zweifel ist der Motor für VERBESSERUNG (Prinzip der INTERROGATIVEN PROGRESSION).
    6. Wir stehen in der VERANTWORTUNG Leben zuzulassen und zu fördern (Prinzip des RESPONSABLEN WACHSTUMS = BIOPHILIE).
    7. Am Ende wird alles GUT (Prinzip der OPTIMISTISCHEN ERFÜLLUNG).

     

    Wer mehr lernen und erfahren möchte: www.unilogon.de

     

    Geschrieben am Sonntag, 13 April 2014 20:22 in Articles 9149 Kommentare Gelesen 21530 mal
  • Die mondiale Verblödung

    Wenn Mensch Mensch ist...Weltweit versuchen Menschen innerhalb ihres ureigenen Horizontes zu leben. Wer nichts zu essen hat, der kann nicht philosophieren. Wer keinen Wohnraum findet, der kann nicht ruhig schlafen und wer keinen Arbeitsplatz ergattert, der wird sich nur schwerlich die anderen schönen Dinge leisten können, die ihn leistungsfähig machen. Da beißt sich die Katze in den Schwanz. Und trotzdem möchte sie überleben. Der Überlebenskampf ist ein Kampf um Wissen und Macht, um alte Pfründe, um seit Jahrhunderten bewahrte Besitzstände und Gewohnheiten, die nur schwerlich zu erkennen und zu verändern sind. Was früher (und auch heute noch) der (Hoch-)Adel sein eigen nennen konnte, dass besitzen jetzt Neureiche und Empörkömmlinge, aber eben auch Alteingesessene. Und keiner möchte abgeben. Alle sind sie davon überzeugt mit allen Rechten geerbt oder verdient zu haben. Das Wort vom "Sozialneid" ging und geht um. Man würde den "Besserstehenden" nicht gönnen, was sie sich erarbeitet hätten.

    Wer hinter die Kullissen schaut, der erkennt schnell, dass die wenigsten wirklich verdient oder erarbeitet haben, was sie ihr eigen nennen. Dabei nimmt die Umverteilung nach oben hin zu. Oben immer mehr, unten immer weniger. Die Medien werden von oben beeinflusst und flüstern uns zu, dass wir nett und sozialverträglich bleiben sollten, weil wir die Lage sowieso nicht überblickten und uns kein Urteil anmaßen könnten. Die Ausbildungen in den Bildungseinrichtungen fördern nicht den freien Geist, sondern den funktionalen Schwachkopf (im Gendersinne sind Frauen leider auch mitgemeint), der mit sich arbeitsplatztechnisch und sozialpolitisch machen lässt, was angesagt ist. Dabei spielt die zunehmende mondiale Verblödung durch "Medienhäppchen" eine immer größere Rolle. Wer liest schon einen Artikel über mehrere Zeilen? Wer beschäftigt sich schon mit komplexen Zusammenhängen und wer nimmt sich die Zeit ein bestimmtes gesellschaftliches Phänomen zu studieren? Einige, in der Tat! Sie werden jedoch von der großen Mehrheit nicht gelesen oder wahrgenommen. Auch hier driftet die Schere auseinander: Die armen Klugen da unten und die schlauen Reichen da oben oder die reichen Blöden da oben und die klugen Armen da unten.

    Was bleibt ist wohl nur die Hoffnung, dass mein Stoßgebet oben erhört werden möge:

    Oh Gott Vater im Himmel.

    Du kennst das Gefühl des einsamen Reichtums.

    Du weißt um die faden Verlockungen des Goldes.

    Und doch bist du oben geblieben und hast den Emporkömmlingen keine Warnung zukommen lassen.

    Zeige ihnen, dass oben nicht nur die Sonne scheint, sondern dass mit der Nähe zur Sonne auch die Hitze zunimmt.

    Lass sie erkennen, worauf es wirklich ankommt.

    Denn wenn die Erde abgeerntet und die Quellen erloschen sind,

    dann nützt die beste Währung auch dem Reichsten nicht. mehr.

    Oh Herr, sei ein gnädiger Vater.

    Denn dein ist die Macht und das Geld und die Herrlichkeit,

    bis wir erkennen, dass "oben" und "unten" nur relativ sind,

    und dass die Erde auf künstliche Metalllegierungen nicht reagiert.

    Sie reagiert vielmehr auf Achtsamkeit und Schonung,

    auf Vorsicht, Rücksicht und Nachsicht -

    und das absolut kompromisslos!

     

     

    Geschrieben am Donnerstag, 10 April 2014 13:00 in Articles
    Schlagwörter: Bildung Profit Verblödung
    37249 Kommentare Gelesen 22314 mal
  • Stimmungsterror

    Sie kennen diese Tage, da die Stimmungen wie Blätter durch die Stunden taumeln. Die gute Laune weicht dem freien Fall, und die Genervtheit umhüllt die nackte Lust. Ein schner Sonnentag rettet noch keine Beziehung und eine verregnete Woche bedeutet noch nicht das Aus einer strapazierten Beziehung. Gefühlswallungen begleiten uns seit Anbeginn unserer persönlichen Zeit. Wir müssen uns arrangieren, müssen Wege finden, einen Zugang bekommen. Aber wie? Emotion bewegt sich aus dem Inneren nach außen. Sie wird gleichsam frei. Häufig wird sie verschluckt und bleibt erhalten. Wir bleiben auf unseren Gefühlen sitzen, und unsere Gefühle treiben ihr Wesen oder Unwesen mit uns weiter. Die Banalität der Alltäglichkeit konfrontiert uns mit der Wiederkehr des Ungewollten. Unsere Stimmungen suchen sich unsere schwächsten Stellen. An ihnen toben sie sich aus ohne uns zu fragen.

    Hier ist es jetzt an uns das beste darus zu machen:

     

    Geschrieben am Montag, 07 April 2014 14:15 in Articles 1182 Kommentare Gelesen 14510 mal

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